Persönliches
Ich bin 66 Jahre alt, verheiratet und wohne im eigenen Haus in Allenbach. Kinder/Enkel stehen auf eigenen Füßen. In Dahlbruch geboren und in Stift-Keppel aufgewachsen, in Allenbach und Siegen zur Schule gegangen, habe ich 1962 meine Ausbildung bei der fr.Verwaltungsgemeinschaft Amt Keppel/Stadt Hilchenbach angefangen. Von der Pike auf habe die Verwaltung und die Verwaltungsabläufe kennengelernt. Schon recht bald sorgten meine dienstlichen Aufgaben für viele Kontakte zur Bevölkerung, Vereinen u. Institutionen.
Im Laufe der Jahre kamen weitere Lehrgänge und Prüfungen hinzu, verbunden mit beruflichen Aufstiegen. Nach 50-jähriger Tätigkeit im öffentlichen Dienst, wozu eine 2-jährige Wehrdienstzeit und neun Monate bei der Stadt Wipperfürth zählen, habe ich die Stadt Hilchenbach in der Funktion eines Fachbereichsleiter verlassen, zuletzt zuständig war für Recht, Sicherheit u. 0rdnung, Kasse u.Kämmerei, Personalwesen u. Innere 0rganisation.
Von 1989 – 1994 war ich häufig in den neuen Bundesländern im Einsatz. In Brandenburg habe ich beim Verwaltungsaufbau bzw. der Zusammenlegung von Gemeinden zu Ämtern mitgeholfen und für die Schaffung von 0rtsrecht gesorgt. Nebendienstlich unterrichtete ich am Studieninstitut in Hagen und in Lübben/Spreewald in den Fächern Staats-, Verwaltungs-, Polizei- und 0rdnungsrecht, Standesamtswesen.
Viele Jahre habe ich für den Aktionsring Hilchenbach die verschiedensten Veranstaltungen organisiert und betreut, u.a. auch die Open-Air-Konzerte eingeführt. Über 4 Jahrzehnte habe ich dem Tischtennisverein SMS-Dahlbruch gedient. Besonders stolz bin ich auf das von mir vor über seit 20 Jahren ins Leben gerufene regelmäßig stattfindende Treffen zwischen Sportlern aus Jena und Hilchenbach. Für den Stadtsportbund Hilchenbach habe ich mich auch viele Jahre eingebracht.

Aufs sogen. Altenteil habe ich mich nicht zurückgezogen: In den mir „naheliegenden“ Fächern bin ich als Dozent an verschiedenen Berufsbildungseinrichtungen im Einsatz.

Meine Freizeit verbringe ich gerne in der Natur, wozu auch die häusliche Gartenarbeit zähle. Aktiv spiele ich Tischtennis, fahre Fahrrad. Auch Reise ich gerne. Dabei interessieren mich andere Sitten und Gebräuche, von denen man auch etwas lernen kann.

Was verbindet mich mit Müsen?
Meine Vorfahren, mütterlicherseits, stammen aus Müsen. Als Kind besuchte ich oft meine Angehörigen „überm Wasser“ .  Wir haben an vielen, auch heute noch markanten Stellen, gespielt. Aus Erzählungen ist mir eine Menge über die Müsener Vergangenheit bekannt. Mit Land und Leuten bekanntgemacht haben mich in der Vergangenheit viele angesehene Müsener Bürger. Stellvertretend möchte ich an dieser Stelle die verstorbenen Herren Günter Nockemann und Otto Krämer nennen.
Schon ab dem 3. Ausbildungsjahr ergab es sich, als Mitarbeiter des örtlichen 0rdnungsamtes auch beruflich in Müsen unterwegs zu sein oder mit Müsenern zusammen zu treffen. Der Kontakt zu den örtlichen Vereinen war/ist mir stets wichtig. Diesen habe ich gepflegt und, wenn es um die Durchführung von Veranstaltungen ging und gewünscht wurde, bei der Vorbereitung und Planung beratend zur Seite gestanden. Immer Wohlgefühlt habe ich mich beim Besuch örtlichen Veranstaltungen.

Warum kandidiere ich für den Rat der Stadt Hilchenbach?
Als parteiloser Mitarbeiter der Stadtverwaltung war es mir bei der Ausübung meines Jobs immer wichtig, sich für seine Heimat und besonders für die hier lebenden Menschen einzusetzen und für sie da zu sein. Ich habe nicht vergessen, dass es die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sind die mich bezahlen - und das ich „Das“ zurückgeben muss. Nicht fordern, sondern fördern ist mein Prinzip.  Jetzt befinde ich mich auf der „anderen Seite“ und möchte mitarbeiten, meine beruflichen Erfahrungen zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger im politischen Raum zweckdienlich einzubringen.
Natur- und Heimatpflege ist für mich genauso wichtig wie ein friedliches, gedeihliches Miteinander zwischen Nachbarn, Bürgern, der Verwaltung und umgekehrt. Meine Lebens- und Berufserfahrung hilft mir sicher, sachlich zu vermitteln und sich für das Gemeinwohl einzusetzen.
Ich möchte mit helfen, dass man sich in Hilchenbach und seinen 0rtsteilen wohl fühlt, ob Jung, ob Alt. Dabei ist es mir wichtig, dass die finanziellen Belastungen nicht nur von der Bevölkerung geschultert wird, sondern dass zunächst einmal  der Hebel bei den freiwilligen Ausgaben der Verwaltung angesetzt werden muss.

Was möchte ich (für Müsen) erreichen?
Teilweise habe ich das schon zuvor gesagt. Für mich ist es selbstverständlich, die örtliche Gemeinschaft und die Tradition zu sichern und zu stärken, gerade auch mit Rücksicht auf den gesellschaftlichen Wandel. Dabei darf das Gesamtbild unserer Stadt nicht außen vor bleiben oder sich möglicherweise ein Konkurrenzkampf zwischen den Stadtteilen ergeben.
Gemeinsam Wirtschaftsförderung, also die Ansiedlung von weiteren Unternehmen  durch tatkräftige Unterstützung der Verwaltung – die keine Selbst-Verwaltung sein sollte – ist für mich ganz wichtig. Ein weiterer Schwerpunkt sollte auf die Förderung des Fremdenverkehrs gelegt werden. Gerade hierbei hat Müsen jahrelang eine bedeutende, herausgehobene  Rolle für die Gesamtbelange der Stadt Hilchenbach gespielt.